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Verteilnetzmanagement und Langzeitenergiespeicherung
Förderformat vorkommerzielle Auftragsvergabe: Interessierte für Marktkonsultation gesucht
Mit dem Förderformat der vorkommerziellen Auftragsvergabe PCP (Pre-Commercial Procurement) unterstützt das BMWE gezielt den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis. Zunächst werden Interessierte für einen Konsultationsprozess zu den Themen Verteilnetzmanagement und Langzeitenergiespeicherung gesucht.
Interessierte sind eingeladen, sich vom 27. Februar bis zum 12. April 2026 an der Konsultation zu beteiligen. Abhängig von den Ergebnissen des Konsultationsprozesses erwägt das BMWE PCPs für die beiden Themenbereiche auszuschreiben. Die Marktkonsultation dient dazu, im Vorab Bedarf und Ziele für ein PCP zu schärfen, Marktinteresse und technische Kompetenzen zu erfassen, Annahmen zu bestehenden Prozessen und Voraussetzungen zu validieren sowie Transparenz und Vertrauen im späteren Beschaffungsprozess zu stärken.
Was ist eine vorkommerzielle Auftragsvergabe (PCP)?
PCP ist ein Instrument der innovationsorientierten öffentlichen Beschaffung: Die öffentliche Hand agiert als Auftraggeber von F&E‑Leistungen, nicht als klassischer Fördermittelgeber. Der öffentliche Auftraggeber definiert ein eng abgestecktes Innovationsbedürfnis, schreibt dieses europaweit aus und vergibt Verträge an mehrere Unternehmen parallel. Diese durchlaufen in Phasen (z. B. Machbarkeit, Prototyp, Erprobung) einen Wettbewerb. Am Ende der Entwicklung stehen Prototypen, keine Serienprodukte. Die Kosten werden innerhalb des PCP über Aufträge gedeckt, die geistigen Eigentumsrechte verbleiben bei den Auftragnehmern, während der Auftraggeber ein nicht ausschließliches Nutzungsrecht erhält.
Weitere Details zu den beiden Themen„Toolkit für aktives Verteilnetzmanagement“ und „Langzeitenergiespeicherung“ sowie weitere Details zum Konsultationsprozess erfahren Sie hier.