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04.01.2021

Reallabor der Energiewende H2-Whylen erprobt Power-to-Hydrogen-Infrastruktur

Das Bild zeigt das Gelände der Power-to-Hydrogen-Infrastruktur des Reallabors H2-Whylen
© Energiedienst

Am 1. Januar 2021 ist mit H2-Whylen ein weiteres Reallabor der Energiewende gestartet. Das Projektteam wird in den nächsten fünf Jahren eine bestehende Power-to-Hydrogen-Infrastruktur für das Erzeugen von erneuerbarem Wasserstoff (eH2), sogenannten grünen Wasserstoff, um fünf Megawatt elektrischer Leistung erweitern und unter realen Bedingungen testen. Am Ende soll die Anlage so weit entwickelt sein, dass ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist.

Im Reallabor H2-Whylen wollen die beteiligten Partner neben dem Ausbau der Power-to-Hydrogen-Anlage und der angeknüpften Infrastruktur auch neue Geschäftsmodelle für die bedarfsgerechte Erzeugung, lokale Verteilung und Nutzung von Wasserstoff erarbeiten und zudem eine großskalig fertigbarer Elektrolysetechnologie weiterentwickeln. Daneben erarbeitet das Projektteam zudem einen Leitfaden für effizienten Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen als Blaupause für Energieversorger, Automobilhersteller und Unternehmen aus dem Anlagenbau.

Das BMWi fördert H2-Whylen mit rund 13,5 Millionen Euro. Pro Jahr hat das Ministerium Investitionen von rund 100 Millionen Euro Fördermittel für die Reallabore der Energiewende in seinem Haushalt eingeplant. Die Reallabore sind Testräume für Innovation aus der Energieforschung unter realen Bedingungen, um damit den Weg neuer Technologien und Anwendungen in die Praxis zu unterstützen.

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