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Kongress zur Energiewende
Lösungen schaffen: BMWE auf den Berliner Energietagen 2026
Die Energietage bringen vom 15. bis 17. April (digital) und vom 4. bis 6. Mai in Berlin erneut zentrale Akteurinnen und Akteure aus Politik, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Als Schirmherr ist auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit mehreren Veranstaltungen dabei.
Aufgrund der aktuellen globalen Entwicklungen und der erforderlichen Transformation des Energiesystems rücken Fragen der Wirtschaftlichkeit, Klimafreundlichkeit und Versorgungssicherheit zunehmend in den Fokus. Innovative Lösungen aus der Energieforschung spielen dabei eine zentrale Rolle – von technologischen Entwicklungen über systemische Ansätze bis hin zu innovativen Förderformaten. Die Energietage bieten Gelegenheit, diese in den verschiedenen BMWE-Sessions näher kennenzulernen.
Im Fokus: erneuerbare Energien, Resilienz und Quartierslösungen
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Ansätze aus der Energieforschung. Darunter die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien, resiliente Energiesysteme für Industrie und Gewerbe sowie neue Impulse für klimaneutrale Quartiere.
Dazu zählen technologische Entwicklungen in den Bereichen Geothermie, Windenergie und Photovoltaik ebenso wie Fragen der Systemintegration und Kreislaufwirtschaft. Junge Forschende stellen hierzu praxisnahe und zukunftsweisende Ansätze vor. Diese zeigen konkrete Umsetzungsschritte mit dem Ziel einer nachhaltigen Energieversorgung.
Das neue Förderformat „Innovationswettbewerb Energiequartiere“ zielt darauf ab, die Modernisierung im Gebäudebestand voranzubringen: In den Phasen DESIGN, BUILD und OPERATE werden innovative Konzepte für klimaneutrale und lebenswerte Quartiere entwickelt, umgesetzt und im Betrieb optimiert. Der wettbewerbliche Ansatz stärkt dabei die Zusammenarbeit von Akteuren aus Energieversorgung, Wohnungswirtschaft und Forschung und schafft Raum für skalierbare Lösungen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der resilienten Energieversorgung: Vorgestellt und diskutiert wird, wie dezentrale Energiesysteme auf Basis erneuerbarer Energien – insbesondere unter Einsatz von Wasserstoff und seiner Derivate – zur Versorgungssicherheit beitragen können.
Darüber hinaus gibt die Session zum Informationssystem EnArgus Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Energieforschungsförderung und zeigt Möglichkeiten auf, sich einen Überblick über Projekte, Themen und Förderstrukturen zu verschaffen.
Berliner Energietage: vom 15. bis 17. April digital, vom 4. bis 6. Mai in Präsenz
Die Berliner Energietage starten Mitte April mit digitalen Sessions, Anfang Mai geht es mit Vor-Ort-Veranstaltungen im Ludwig-Erhard-Haus weiter. In rund 110 Einzelveranstaltungen präsentieren über 500 Speaker aktuelle Entwicklungen unter anderem in den Bereichen Energie- und Klimapolitik, erneuerbare Energien, Versorgungssicherheit sowie innovative Technologien und Anwendungen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Diskussion, Netzwerken und Austausch. (sk)