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09.09.2021

Neues Reallabor der Energiewende erprobt Wasserstoff-Wertschöpfungskette

Auftaktveranstaltung Energiepark Bad Lauchstädt
© Tom Schulze

Im September ist ein weiteres Reallabor der Energiewende zu grünem Wasserstoff, der Energiepark Bad Lauchstädt, gestartet. Der vielversprechende Energieträger soll dazu beitragen, die mitteldeutsche Chemieindustrie nachhaltiger zu machen.

In den kommenden fünf Jahren erproben die Projektpartner, wie Wasserstoff intelligent erzeugt, gespeichert, transportiert, vermarket und genutzt werden kann. Den Strom für die Produktion wird ein 40-Megawatt-Windpark liefern, der direkt mit einer 30-Megawatt-Elektrolyseanlage gekoppelt ist. Der Energiepark soll zudem über eine auf Wasserstofftransport umgestellte Erdgaspipeline mit dem Chemiepark Leuna verbunden werden. In einer möglichen späteren Ausbauphase des Projekts soll der erzeugte Wasserstoff in einer unterirdischen Salzkaverne vor Ort gespeichert werden.

Reallabore der Energiewende erproben Innovationen praxisnah

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Energiepark mit rund 34 Millionen Euro im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung. Bei dem Projekt handelt es sich um das nunmehr neunte Reallabor der Energiewende und das vierte im Forschungsbereich Wasserstoff.

Es ist 2019 als einer der Gewinner aus dem ersten Ideenwettbewerb des BMWi zu den Reallaboren der Energiewende hervorgegangen. Durch die Reallabore sollen Innovationen, die kurz vor der Marktreife stehen, im realen Umfeld und im industriellen Maßstab erprobt werden. Mit dem im Juli vorgelegten neuen Förderkonzept für die Reallabore der Energiewende hat das BMWi das Förderformat themenoffen weiterentwickelt und verstetigt.

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