© africa-studio.com (Olga Yastremska and Leonid Yastremskiy) – stock.adobe.com
Bis zum 13. April bewerben
Innovationswettbewerb UrbanWave sucht Stadtbad der Zukunft
Im Fokus steht die energetische Modernisierung kommunaler Bestandsbäder. In drei Phasen werden Konzept, Bau und Betrieb gefördert und prämiert. Ziel des neuen Förderformats ist es, die besten Lösungen in die Praxis zu bringen. Gesucht werden Ansätze, die über das „business as usual“ hinausgehen.
Ob Schwimmenlernen, Vereinssport oder Erholung: Kommunale Schwimmbäder sind Treffpunkte für alle Generationen und ein wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Doch viele Einrichtungen stehen unter Druck. Sie sind erneuerungsbedürftig und haben hohe Energie- und damit Betriebskosten. Immer mehr Bädern droht die Schließung. Um das zu verhindern und den dauerhaften, wirtschaftlichen Betrieb dieser wichtigen öffentlichen Infrastruktur zu sichern, sind innovative Lösungen gefragt.
Hier setzt UrbanWave an: Als Teil der Transferoffensive Energieinnovationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) richtet sich der Wettbewerb an die Träger kommunaler Hallenbäder. Gemeinsam mit lokalen Forschungs- und Praxispartnern sollen sie Konzepte erarbeiten, um Stadtbäder energetisch zu modernisieren, innovative Technologien in die Praxis zu bringen und zukunftsfähige Betriebsmodelle zu etablieren.
Exzellenz beweisen und Vorbild werden
Die Zielwerte des Wettbewerbs sind bewusst ambitioniert. Es gilt, den Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen deutlich zu senken und Konzepte zu unterstützen, die über das „business as usual“ hinausgehen. Die in UrbanWave entwickelten Ansätze sollen als Vorbild für andere dienen und den Transfer in der gesamten Branche beschleunigen.
DESIGN. BUILD. OPERATE. Der Wettbewerb in drei Phasen
Besonders ist der ganzheitliche Ansatz des Wettbewerbs, denn es werden nicht nur die Konzeption (DESIGN), sondern auch die Umsetzung (BUILD) und die Betriebsoptimierung (OPERATE) gefördert und prämiert. Die Auswahl der besten Projekte übernimmt dabei eine Fachjury. Sie entscheidet, welche in der DESIGN-Phase erarbeiteten Konzepte in der darauffolgenden BUILD- und OPERATE-Phase umgesetzt werden und kürt den Gesamtsieger am Ende des Wettbewerbs. In allen Phasen gibt es ein durchgängiges Ranking der Wettbewerbsteams auf Basis von Zwischenergebnissen. Zudem werden während der Laufzeit mehrere Sonderauszeichnungen verliehen.
In der DESIGN-Phase werden Mikroprojekte mit einer Summe von jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert. In der BUILD-/OPERATE-Phase werden Forschungs- und Entwicklungs-Vorhaben mit einer Summe von jeweils bis zu zwei Millionen Euro gefördert.
Bewerbungsfrist und Infoveranstaltung
Interessierte können sich noch bis zum 13. April 2026 bewerben. Alle Details zu den Voraussetzungen, Jurykriterien, Fristen und erforderlichen Unterlagen gibt es im Förderaufruf zu „UrbanWave – Stadtbad der Zukunft“.
Außerdem findet am 16. März eine digitale Infoveranstaltung statt, bei der Fragen zum Förderaufruf und den Einreichungsunterlagen gestellt werden können. Den Anmeldelink für die Veranstaltung finden Sie zeitnah an dieser Stelle. (ks)