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Förderaufruf „Begleitforschung zur Mission Wasserstoff im Energieforschungsprogramm“

30.07.2026 | Aktualisiert am: 30.07.2026

Der Förderaufruf adressiert die Programmziele der Mission Wasserstoff des Energieforschungsprogramms. Es soll eine unabhängige wissenschaftliche Begleitforschung zur Mission Wasserstoff initiiert werden. Diese soll Ergebnisse, Daten und Methoden aus geförderten Vorhaben in der Mission Wasserstoff aufbereiten. Ziel ist es, projektübergreifende Muster, Erfolgsfaktoren und Fragestellungen sichtbar und für strategische Lernprozesse nutzbar zu machen. Auf diese Weise sollen belastbare Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Wasserstoffforschung und für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung abgeleitet werden.

Informationen zur Antragstellung

Welche Themen sind förderfähig?

Das Begleitforschungs- und Koordinierungsvorhaben fungiert als Querschnittsinstanz innerhalb der Mission Wasserstoff. Es verfolgt keine eigenständigen technologiebezogenen FuE-Arbeiten, sondern erbringt projektübergreifende Betrachtungen. Die konzeptionelle Ausgestaltung und Durchführung der Begleitforschung soll flexibel, bedarfsorientiert und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie dem Projektträger Jülich erfolgen.

Folgende Themen werden durch diesen Förderaufruf besonders adressiert:

Wissenschaftliche Koordination und Vernetzung

Das Begleitforschungs- und Koordinierungsvorhaben unterstützt den fachlichen Austausch und die Vernetzung innerhalb der Mission Wasserstoff. Dabei werden fachliche Zusammenhänge zwischen Projekten, Themen und Akteuren sichtbar gemacht, um Wissenstransfer zu stärken. Im Fokus steht die inhaltlich-strategische Gestaltung geeigneter Formate und methodischer Ansätze, um neue Erkenntnisse zu gewinnen, Erfahrungen strukturiert auszutauschen und die Sichtbarkeit relevanter Entwicklungen in der Wasserstoffforschung zu erhöhen.

Wissenschaftliche Synthese, Systemanalyse und Monitoring

Die Begleitforschung bündelt und analysiert wissenschaftlich Ergebnisse, Daten und Erfahrungen aus den geförderten Wasserstoffprojekten, um übergreifende Muster, Erfolgsfaktoren und offene Fragen sichtbar zu machen. Daraus werden fundierte Erkenntnisse, Best Practices sowie Handlungsempfehlungen und zukünftige Forschungsbedarfe für die Weiterentwicklung der Mission abgeleitet. Neben kurzfristig nutzbaren Ergebnissen werden auch vertiefende Analysen in unterschiedlichen Formaten bereitgestellt, wie Themenpapieren, Lagebildern oder Syntheseberichten.

Wissenstransfer, Fachkommunikation und Open Science

Die Begleitforschung stellt sicher, dass Erkenntnisse der Mission Wasserstoff zielgruppengerecht aufbereitet und wirksam kommuniziert werden. Dazu werden Ergebnisse adressatenspezifisch aufbereitet, geeignete Formate und Strategien für Sichtbarkeit und Transfer entwickelt sowie bestehende Kommunikationsstrukturen sinnvoll ergänzt. Ziel ist eine abgestimmte, fachlich fundierte Kommunikation, die Reichweite, Kohärenz und Nachnutzung der Ergebnisse erhöht.

An wen richtet sich der Förderaufruf?

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere geeignete Institutionen mit einschlägiger wissenschaftlicher Expertise in der Wasserstoffforschung, Energieforschung, Systemanalyse, Transformations- und Innovationsforschung sowie im Wissens- und Ergebnistransfer. Gefördert werden können Einzelvorhaben oder Verbundprojekte.

Kriterien zur Bewertung eingehender Projektskizzen

Im Einzelnen folgt die Bewertung eingehender Projektskizzen nach den Kriterien, die in der aktuellen Förderbekanntmachung des Energieforschungsprogramms aufgeführt sind.

Zusätzlich zu den allgemeinen Kriterien der Förderbekanntmachung werden unter anderem die folgenden besonderen Kriterien zur Bewertung herangezogen: Das Konsortium muss in der Lage sein, das oben geschilderte, thematisch breite und interdisziplinäre Aufgabenspektrum der Begleitforschung umfassend bearbeiten zu können. Es ist darzustellen, wie personelle und organisatorische Entflechtungen zu eigenen laufenden Wasserstoffprojekten gewährleistet werden, soweit solche Bezüge bestehen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Dokument zum Förderaufruf. Informationen zur Skizzeneinreichung und Antragstellung finden Sie hier.