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Förderaufruf CO2-Abscheidung und -Nutzung in der Grundstoffindustrie

Etwa ein Fünftel der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland stammt aus der Industrie. Rund 30 Prozent dieser Emissionen sind prozessbedingt. Gerade diese, nach heutigem Stand der Technik nicht vermeidbaren Prozessemissionen, stellen für die Dekarbonisierung der Industrie – insbesondere der energieintensiven Grundstoffindustrie – eine besonders große Herausforderung dar. Mit innovativen Verfahren und Technologien zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 sollen nun die Weichen für eine klimaneutrale Industrie gestellt werden.

Der Förderaufruf innerhalb der BMWi-Forschungsförderung im 7. Energieforschungsprogramm richtet sich insbesondere an die Grundstoffindustrie. Antragsberechtigt sind außerdem Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Gebietskörperschaften beziehungsweise öffentliche Verwaltungen, Vereine, Verbände und Stiftungen.

Der Förderaufruf soll dazu beitragen, technische Lücken zu schließen, die derzeit den Einsatz von Technologien und Prozessen zur CO2-Abscheidung und -Nutzung im Großmaßstab noch behindern. Neben den technischen sollen auch die ökonomischen und rechtlichen Voraussetzungen analysiert und weiterentwickelt werden.

Der Förderaufruf ist eine strategische Kooperation des 7. Energieforschungsprogramms mit dem im Klimaschutzprogramm 2030 angekündigten Förderprogramm „CO2-Vermeidung und –Nutzung in Grundstoffindustrien“. Ziel der Programmkopplung ist in einer ersten Phase Projekte mit höherem Forschungsanteil im Bereich der CO2-Abscheidung und -Nutzung zu fördern. In einer zweiten Phase wird das neue Programm „CO2-Vermeidung und –Nutzung in Grundstoffindustrien“ die Förderung großer CCU/CCS-Demonstrationsprojekte in der Grundstoffindustrie ermöglichen. Durch die strategische Kopplung werden Synergien zwischen den Förderprogrammen geschaffen und Doppelungen verhindert.


Informationen zur Antragstellung: