Für Ende 2018 hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zum ersten Arbeitstreffen des Forschungsnetzwerks Start-ups nach Berlin eingeladen. Das Netzwerk ist offen für junge Unternehmen aus dem Bereich der Energiewirtschaft und bietet eine Plattform für den Austausch mit Akteuren aus Forschung, Wirtschaft und Politik.

Im Mittelpunkt des ersten Treffens standen die Erfahrungen der Start-ups, ihre Bedarfe und Ideen – vor allem mit Blick auf Fördermöglichkeiten. Die besondere Herausforderung besteht darin, die hohe Dynamik der Start-ups in der Forschungsförderung abzubilden. Längere Beantragungsprozesse etwa sind mit den Rahmenbedingungen und den möglichen Wandlungen in einer Gründungsphase kaum vereinbar. Und: Start-ups passen in kein Schema. Bestehenden Prüfregularien können sie kaum nachkommen. Zudem sind sie unterschiedlich weit gediehen. Hier gilt es, Lösungen für eine noch effizientere Förderung zu entwickeln.

Das Austauschen und Vernetzen in der Community hat nicht zuletzt das Ziel, eine gemeinsame Stimme zu finden für einen zielorientierten Dialog mit dem Bundeswirtschaftsministerium.