Ergebnisse des Konsultationsprozesses

Verschiedene gesellschaftliche Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bundesländern haben innerhalb des Konsultationsprozesses insgesamt 39 Positionspapiere bzw. Expertenempfehlungen für die Gestaltung des neuen 7. Energieforschungsprogramms eingereicht. Die Auswertung der Inhalte kann nun hier abgerufen werden.

Zentrale Themen des kommenden Programms sind demnach: Dekarbonisierung, Energieeffizienz, Sektorkopplung und Digitalisierung. Die Themen werden die Entwicklung im Energiesektor in den kommenden Jahren entscheidend bestimmen. Ein weiteres relevantes Thema ist die sozialwissenschaftliche Forschung, darunter insbesondere der Aspekt der Akzeptanz.

Eine bedeutende Neuerung in der Energieforschungspolitik sind sogenannte Reallabore. In entsprechenden Projekten können Forschende neue Technologien, Verfahren und Geschäftsmodelle im systemischen Zusammenwirken erproben. Durch diese umsetzungsnahen Erfahrungswerte sollen sowohl technische  als auch nichttechnische Hemmnisse des Praxistransfers neuer Energietechnologien abgebaut werden.

Die Auswertung hat darüber hinaus ergeben, dass die Förderung von Start-ups und Kleinunternehmen deutlich verbessert werden muss, um ihre Dynamik beim Transfer von Forschungsergebnissen in die kommerzielle Anwendung besser zu nutzen. Auch die internationale Perspektive in der Energieforschung soll verstärkt in den Fokus genommen werden. Insbesondere soll die Energieforschungskoordination zwischen der nationalen und europäischen Ebene optimiert werden.