Konsultationsprozess zum neuen Energieforschungsprogramm

Das Bild zeigt eine Wissenschaftlerin vor einer Windenergieanlage

Quelle: emiliozv/iStock/thinkstock

Ziele

Der Konsultationsprozess für das 7. Energieforschungsprogramm bindet alle relevanten Akteure der Energieforschung und –wirtschaft frühzeitig in die Diskussion zur Weiterentwicklung der Energieforschungsförderpolitik ein. Der Input der Stakeholder soll in die strategischen Leitlinien des BMWi zum 7. Energieforschungsprogramm sowohl auf förderpolitscher als auch auf technologischer Ebene einfließen und dient damit als Basis für die inhaltliche Ausgestaltung des Programms. Transparenz ist ein wesentliches Merkmal des Dialogprozesses: Auf dieser Webseite veröffentlicht der Projektträger Jülich  im Auftrag des BMWi Umfrageergebnisse, Positionspapiere und Expertenempfehlungen sowie Impulse der Forschungsnetzwerke Energie des BMWi und informiert zu Entwicklung und Fortschritten auf dem Weg zu einem neuen Energieforschungsprogramm.

Der Konsultationsprozess legt den Fokus auf die Schwerpunkte und Prioritäten des 7. Energieforschungsprogramms. Zudem soll der Forschungsbedarf für die verschiedenen Technologien entsprechend des Marktpotenzials sowie des energiewirtschaftlichen Bedarfs für die Energiewende ermittelt werden. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, für welche Forschungsthemen gesonderte Förderaufrufe benötigt werden, um in diesen Bereichen durch gezielte Impulse Innovationen zu beschleunigen. Und nicht zuletzt werden die Rahmenbedingungen betrachtet, die den Ergebnistransfer in die Praxis und die Vernetzung beschleunigen.

Akteure

Der Konsultationsprozess wird wissenschaftlich durch das strategische Leitprojekt „Trends und Perspektiven der Energieforschung“ begleitet. Zudem ist die Mitwirkung der Bundesländer wichtig, da diese einen erheblichen Teil zur öffentlichen Förderung von Energieforschung beitragen und darüber hinaus für die Forschung an Universitäten und Hochschulen, in vielen Fällen auch weiterer Forschungseinrichtungen, zuständig sind. Weiteren Input für die technologischen Leitlinien liefern Stakeholder aus Wirtschaft und Forschung. Hierzu zählen die Energiewende-Plattform „Forschung und Innovation“ und die Forschungsnetzwerke Energie des BMWi sowie Verbände, Forschungsorganisationen und weitere Interessensvertreter.

Zeitlicher Überblick

In dem im Dezember 2016 gestarteten Prozess wurden bislang bereits einige wichtige Meilensteine erreicht. So wie beispielsweise die Online-Umfrage der Forschungsnetzwerke Energie  im März 2017 oder der Festakt zu 40 Jahren Energieforschungsprogramm der Bundesregierung mit anschließender Fachkonferenz am 2. Mai 2017.

Quelle: Projektträger Jülich (PtJ)

 

Transparenz, Partizipation & Dialog

Eine breite Unterstützung und Akzeptanz sind für die öffentliche Förderung von Forschung und Entwicklung besonders wichtig. Hierfür setzt das Energieforschungsprogramm auf Transparenz, Information, Partizipation und Dialog. Auch im Konsultationsprozess für die Weiterentwicklung dieses Förderprogramms.

Der Projektträger Jülich bündelt im Auftrag des BMWi Rückmeldungen von Stakeholdern zu diesem Prozess sowie zu der künftigen inhaltlichen Ausrichtung eines 7. Energieforschungsprogramms. Für Feedback wenden Sie sich daher an ptj-es-integration@fz-juelich.de.