Hintergrund
Zunehmende Bedeutung des Verkehrssektors für Energiewende und Klimaschutz

Alternative Kraftstoffe als vielversprechende Option –
besonders bei großem Transportvolumen und weiten Entfernungen

Der Verkehrssektor wird immer bedeutender für eine effektive Umsetzung der Energiewende und Klimaschutzpolitik in Deutschland. Zwar haben sich die fahrzeugspezifischen Emissionswerte in den vergangenen Jahren verbessert. Aufgrund des weiter zunehmenden Verkehrsaufkommens steigen jedoch die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen weiter an.

Die breite Nutzung von rein batterieelektrischem Fahren und Fahrzeugen, die auf Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien basieren, hat sich noch nicht durchgesetzt. Der Verbrennungsmotor kann auf Basis alternativer, gasförmiger oder flüssiger Kraftstoffe die Dekarbonisierung des Verkehrssektors vorantreiben. Besonders für Anwendungen mit großem Transportvolumen oder für große Entfernungen, etwa in der Schifffahrt oder im Schwerlastverkehr, sind strombasierte Kraftstoffe aus erneuerbaren Energiequellen eine vielversprechende Option. Die damit verbundene Kopplung der bisher getrennt betrachteten Infrastrukturen für Energie und Verkehr erweitert die politischen Handlungsoptionen zur Umsetzung der Energiewende. Im Rahmen der Forschungsinitiative „Energiewende im Verkehr“ sollen die dafür erforderlichen Technologien entwickelt werden.

Die entsprechende Förderbekanntmachung ist dabei programmübergreifend.
Je nach Schwerpunkt der einzelnen Projekte erfolgt die Förderung über:

Die ersten Projekte zur Forschungsinitiative Energiewende im Verkehr sind im Sommer 2018 an den Start gegangen.