Forschungsförderung während der Corona-Krise

Alle Prozesse der Projektförderung laufen weiter – Kontaktpersonen sind weiter erreichbar

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht eine Flexibilisierung der Projektförderung während der Corona-Pandemie. Folgende Punkte sind für Zuwendungsempfänger in der durch das BMWi geförderten angewandten Energieforschung zentral:

Der direkte Kontakt bleibt bestehen
Zuwendungsempfänger laufender Vorhaben

  • können sich auch während der Corona-Pandemie direkt mit der/dem jeweils zuständigen Bearbeiterin/Bearbeiter beim Projektträger Jülich (PtJ) austauschen,
  • erreichen ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner am besten über E-Mail, da bei PtJ die meisten Mitarbeitenden derzeit im Home Office tätig sind und die telefonische Erreichbarkeit über die üblichen Büronummern eingeschränkt ist,
  • sollten ihre Fragen sowohl an die ihnen bekannten administrativen als auch an die wissenschaftlichen Bearbeiterinnen und Bearbeiter bei PtJ senden.

Zudem bietet PtJ eine zentrale Rufnummer für allgemeine Fragen zur Projektförderung an: 02461 61-1999.

Der Abruf der Bundesmittel kann zügig erfolgen, Verwendungsfristen sind flexibler

  • Zuwendungen im Abrufverfahren müssen nicht mehr am Tag des Abrufs für fällige Zahlungen verbraucht werden. Zuwendungsempfänger können die voraussichtlich benötigten Mittel für einen Zeitraum von bis zu maximal sechs Wochen bereits im Voraus abrufen. Der Finanzbedarf für diesen Zeitraum muss dabei verlässlich prognostiziert werden.
  • Die Flexibilisierung der Verwendungsfristen gilt ausschließlich für im Haushaltsjahr 2020 bereits bewilligte oder in 2020 noch zu bewilligende Projekte.

Nachweispflichten werden erleichtert

  • Zahlungsanforderungen und Nachweise können auch als eingescannte Dokumente mit rechtsverbindlicher Unterschrift übermittelt werden. Die Originale müssen per Post nachgereicht werden.
  • Die Abgabefrist für Zwischenberichte mit Fälligkeit 11.08.2020 wird um einen Monat verlängert.
  • Zuwendungsempfänger können alternative Nachweisformen nutzen. Zum Beispiel können Präsentationsunterlagen zu ursprünglich als Zwischennachweis geplanten und nun abgesagten Statusseminaren ausnahmsweise per E-Mail eingesandt und als sachlicher Zwischennachweis anerkannt werden. Grundsätzlich muss beim Abweichen von Formalitäten des Sachberichts eine Beurteilung des Projektfortschritts möglich bleiben. Zuwendungsempfänger halten zu den alternativen Nachweispflichten im konkreten Fall bitte Rücksprache mit PtJ.

KMU können Kosten in kürzeren Abständen abrechnen
KMU können in Projekten ihre Kosten in kürzeren Abständen als üblich abrechnen und größere Rechnungen, die innerhalb von Projekten zu begleichen sind, sofort einreichen.

Das BMWi bietet weitere Flexibilisierungsmaßnahmen
Auch in Bezug auf Regelungen für Veranstaltungen und Reisekosten bietet das BMWi Flexibilisierungsmaßnahmen – wie etwa das Erstatten von Stornokosten. Genaue Informationen dazu erhalten Zuwendungsempfänger direkt bei ihren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern bei PtJ.