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01.04.2021

Transferforschung Trans4ReaL für Reallabore zu Sektorkopplung und Wasserstofftechnologien startet

Vernetzung mit Fäden und bunten Pinnnadeln
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Als klimafreundlicher Energieträger kann Wasserstoff einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Reallabore der Energiewende zu Sektorkopplung und Wasserstoff haben das Ziel, als Brückenbauer auf dem Weg von den Laboren in die breite Anwendung zu wirken. Das im April gestartete Projekt Trans4ReaL wird die Reallabore wissenschaftlich begleiten und deren Erkenntnisse übergreifend untersuchen.

Übergeordnetes Ziel von Trans4ReaL ist es sicherzustellen, dass die Erkenntnisse aus den Reallaboren der Energiewende zu Sektorkopplung und Wasserstofftechnologien flächendeckend genutzt werden können. Dazu nehmen die Verantwortlichen von Trans4ReaL eine Vogelperspektive ein: Im engen Austausch begleiten sie die Reallabore, tragen die Erkenntnisse der einzelnen Projekte zu Wasserstofftechnologien zusammen und überführen diese in allgemeingültige Aussagen.

Sie analysieren unter anderem auf Basis von nationalen und internationalen Entwicklungen die Ökobilanz verschiedener Wasserstoffpfade, zukünftige Geschäftsmodelle sowie regulatorische Rahmenbedingungen. „Wir sammeln Ergebnisse zur Erzeugung, Verteilung und Anwendung von Wasserstofftechnologien und machen sie vergleichbar“, erklärt der Sprecher der Transferforschung, Professor Ulrich Wagner, im Interview.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Handlungsoptionen in eine Wasserstoff-Roadmap der Bundesregierung einfließen. Die Transferforschung Trans4ReaL besteht aus einem interdisziplinären Konsortium mit sieben Institutionen. Die Reallabore der Energiewende sind ein Förderinstrument des BMWi im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung.

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