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12.03.2021

Förderaufruf in der Schwerpunktförderung Batteriezellfertigung gestartet

Symbolbild einer Batterie
© deepagopi2011 - stock.adobe.com

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat heute einen Förderaufruf zur Batterieforschung bekanntgegeben. Die Initiative im 7. Energieforschungsprogramm begleitet und unterstützt den Aufbau einer Batterie-Wertschöpfungskette, der derzeit im Rahmen zweier Important Projects of Common European Interest (IPCEI) geschieht. Projektskizzen können bis zum 21. April in elektronischer Form eingereicht werden.

 

Batterien können im Verkehrssektor die Funktion der fossilen Kraftstoffe übernehmen. Im stationären Einsatz können sie variabel anfallenden Strom aus erneuerbaren Quellen zeitlich mit dem Strombedarf bei Industrie und Haushalten abgleichen. Batterien sind damit eine Schlüsselkomponente bei der Umsetzung der Energiewende.

Mit einer neuen Förderinitiative verstärkt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Batterieforschung in den Themen Nachhaltigkeit und Recycling, Digitalisierung der Batterieproduktion, Batterietest und -zertifizierung und Anwendungen neuer Batterietechniken.

Im Rahmen zweier wichtiger Vorhaben in gemeinsamem europäischem Interesse (kurz: IPCEI) unterstützt das BMWi bereits 15 Unternehmen in Deutschland dabei, eine durchgängige Wertschöpfungskette für Batterien in Europa aufzubauen: von der Aufbereitung der Rohstoffe über die Produktion bis hin zum Recycling. Weitere rund 45 Unternehmen aus elf EU-Mitgliedstaaten sind hieran beteiligt. Die Forschungsprojekte aus der neuen Förderinitiative sollen weiteres Know-how bereitstellen und tragen so dazu bei, dass die in den IPCEI aufgebauten Aktivitäten der Industrie auch langfristig wettbewerbsfähig betrieben werden können.

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